Nachdem Rahmenrohr und Heck-Ausleger zusammengefügt waren, konnte ich die Anpassung und Befestigung der Ausfallenden für das Hinterrad an der Schwinge in Angriff nehmen.
Die Ausfallenden bestehen aus Aluminiumplatten mit den Maßen 150 x 45 x 5 mm (Hartaluminium 7075). In die Aluplatten wurden Ausschnitte für die Radachsen gebohrt und gesägt (leider steht mir keine Fräsmaschine zur Verfügung). Außerdem wurden zwei Löcher mit 12,5 mm Durchmesser in die Alubleche gebohrt, durch die später kurze Kohlefaserröhrchen (isoliert eingesetzt) die auftretenden Kräfte etwas günstiger in den Kern und das umgebende Laminat einleiten sollen. Die Ausfallenden und die Schwinge wurden in einer Art Lehre (Baubrett mit entsprechenden Befestigungen) eingepasst und dann mit Epoxydharz und Glas-Hohlfasergewebe verklebt. Die Kohleröhrchen wurden vorher in die Löcher im Aluminiumblech eingesetzt. Das Ganze sieht nun aus, wie auf den Fotos:
Auf dem letzten Foto erkennt man (der dunkle Fleck links unter dem Glasgewebe) eines der Kohleröhrchen. Auch die spätere Achsaufnahme ist gut zu sehen. Alle wichtigen Maße und Positionen für die Anbauteile (auch für die Schwingenlagerrohre) habe ich direkt auf dem Baubrett eingezeichnet und beschriftet (auch wenn man die Beschriftung jetzt nur noch zur Hälfte lesen kann, Schicksal
).
Die Schwinge selbst wird dann später wiederum mit einer Lage Kohlefasergelege stabilisiert, nachdem der Kern auf die endgültige Form geschnitten und geschliffen wurde. Der nächste Schritt ist jetzt das Einpassen und Einlaminieren der Röhrchen für das Schwingenlager. Aber dazu müssen diese erst abgelängt und passend zu den Lagerhülsen ausgedreht werden. Vielleicht nächste Woche…
















