Am (langen) Wochenende war endlich die Gelegenheit die Halterungen für das Zwischengetriebe einzukleben und zu laminieren. Die Halterung besteht aus zwei Aluminiumplatten, die wie die Ausfallenden mit 9mm Bohrungen (Langlöcher) versehen worden sind. Die Einbauhöhe des Zwischengetriebes lässt sich dadurch in gewissen Grenzen variieren.
Das Foto zeigt die Einbauposition des Zwischengetriebes im Rahmen. Die beiden Aluminiumteile wurden etwa 100 mm tief in den Schaumkern eingesetzt und mit Epoxydharz und einer Lage Glasfaser verklebt. Zusätzlich leiten 12 mm Kohleröhrchen die auftretenden Kräfte gleichmäßig in den Schaumkern und das umgebende Laminat ein.
Die Verklebung wird später mit Kohlefaser weiter stabilisiert und verfestigt. Um die Aluplatten ausrichten zu können, habe ich das Zwischengetriebe provisorisch montiert. Dadurch wird das Ausrichten einfacher, ist aber immer noch eine diffiziele angelegenheit.
Hier ist die Befestigung von der Seite her zu sehen. Die Ausleger für die Schwingenlager wurden mit Panzertape provisorisch in der richtigen Position fixiert. Sobald das Epoxydharz ausgehärtet ist, können die Ausleger verschliffen und ebenfalls mit Kohlefaser laminiert werden.
Auf diesem Bild ist die Anordnung der Bohrungen in den Aluplatten von der Seite zu sehen, die exakt mit den Schwingenlagern fluchten müssen, um den Einfluss des Antriebs auf die Dämpfung zu minimieren. Die Höhenverstellung sorgt hier für eine Möglichkeit, das Ganze später noch zu optimieren. Leider stimmt der Kamerawinkel nicht ganz, in der Realität ist die Bohrung genau in der Mitte des Schwingenlagerrohrs.
Und zum guten Schluss noch eine Detailaufnahme der Lagerung auf der linken Seite. Gut zu sehen ist hier auch der abgeschnittene Hebel für die Drehmomentstütze des (ausgebauten) Rücktritts der Schaltnabe. Der Umbau der Nabe von Rücktritt auf Freilauf war einfach und in einer knappen halben Stunde erledigt.
ca. 8h






















